Kleine Weingärten, wie sie im Naturpark Rosalia-Kogelberg vorkommen, sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer gewachsenen Kulturlandschaft und tragen auch zur landschaftlichen Vielfalt der Region bei. Doch die Schönheit dieser Weinberge ist bedroht: Da der naturgerechte Anbau und die aufwendige Instandhaltung dieser Flächen oft nicht mehr wirtschaftlich sind, drohen sie aus der Landschaft zu verschwinden.
Umso bedeutender ist der Einsatz von engagierten Freiwilligen und Winzern wie Julian Dorfmeister. Durch ihre Arbeit werden diese wertvollen Flächen gepflegt und instandgehalten. Anstatt auf ertragsoptimierte Massenware zu setzen, steht hier der Erhalt des kulturellen Erbes und die handwerkliche Qualität im Vordergrund. Die Verwendung dieser robusten, alten Rebstöcke ermöglicht eine Bewirtschaftung, die sich in der Qualität der daraus gewonnenen Erzeugnisse wie Saft und Wein widerspiegelt.
Was wurde gemacht?
Am 17. September 2025 wurde die Weinlese nach alter Tradition und in gemeinschaftlicher Handarbeit durchgeführt. Hand in Hand mit einer Gruppe engagierter Freiwilliger leitete Julian Dorfmeister die Arbeiten im Weingarten. um diese einzigartigen Flächen gemeinsam zu bewirtschaften. Nach der sorgfältigen Selektion der Trauben wurde die Ernte zu naturreinem Traubensaft verarbeitet. So bleibt der Geschmack der Region erhalten und die Wertschöpfung direkt vor Ort.
Die Stiftung Naturparke unterstützt diese Initiative, da mit dem Erhalt dieser alten Weinberge wird ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt einer alten Kulturlandschaft im Burgenland geleistet wird.